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30.05.2008

Musik aus drei Richtungen

Konzert in der Dorfkirche Riedebeck / Bank spendet 3.000 Euro
RIEDEBECK. Arabische, jüdische und abendländische Musik des Mittelalters erklingt am Sonntag ab 17 Uhr in der Dorfkirche Riedebeck (Heideblick). Das Konzert der “Gruppe collage – forum frühe musik berlin” steht unter dem Titel “Musik aus drei Richtungen”.

 

Zu der Künstlergruppe gehören Judy Kadar, Farhan Sabbagh und Klaus Sonnemann. Sie setzen neben Harfe, Flöte, Schalmei und Saitentrommel auch eher unbekannte Instrumente wie Psalterium und Ud ein. Das Psalterium oder Psalter gilt als Urform von Zither und Hackbrett. Ud ist eine andere Schreibweise von Oud. Der Oud ist eine

Kurzhalslaute aus dem Mittelmeerraum und dem Nahen Osten.”Inspiriert wird das Programm von dem erfolgreichen Zusammenwirken von Juden, Christen und Muslimen in Spanien im 13. Jahrhundert”, heißt es in der Ankündigung. Die Berliner Musiker “versuchen, dieses gemeinsame Musizieren jener Zeit wieder aufleben zu lassen”..

Vor dem Konzert in Riedebeck wird um 16 Uhr eine Führung durch das romanische Gotteshaus angeboten.

Der Förderkreis Alte Kirchen der Luckauer Niederlausitz hat sich laut Mitteilung mit diesem Konzert am «Wettbewerb Kunst und Kultur in brandenburgischen Dorfkirchen» beteiligt und wurde als einziges Projekt im Dahme-Spreewald-Kreis ausgewählt. Gemeinsam mit 29 weiteren Projekten wird es deshalb durch die Kulturstiftung des Bundes gefördert. Außerdem gibt der Landkreis eine finanzielle Unterstützung.

Ebenfalls Geld geben will die Volks- und Raiffeisen-Bank Lausitz. Vor dem Konzert soll der Förderkreis Alte Kirchen einen Scheck in Höhe von 3000 Euro erhalten. Das Geld stammt aus dem Bank-Projekt “52 Erfolgswochen” . Damit soll das Engagement des Förderkreises für den Erhalt der fast 50 alten und denkmalgeschützten Gotteshäuser in der Region gewürdigt werden. “Der Förderkreis versucht durch zahlreiche Angebote und Veranstaltungen, die Bevölkerung auf diesen reichen Kulturschatz aufmerksam zu machen und sie dafür zu begeistern”, heißt es in der Begründung.  (red/tw)

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