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09.09.2015

Folklore zum Zuhören und Mitsingen

Musikensemble “Mansikka” gastierte in Langengrassauer Kirche
LANGENGRASSAU Einen heiter-unterhaltsamen Nachmittag in der Reihe “Dorfkirchensommer in Brandenburg” hat das Ensemble “Mansikka” den Zuhörern in der Kirche von Langengrassau geboten.

Mit einem abwechslungsreichen Folkloreprogramm gastierte das Ensemble “Mansikka” in der Langengrassauer Kirche.
Foto: Keilbach/bkh1

 

Das mit großer Spielfreude musizierende Quartett “Mansikka” – Birgit Wahren (Gitarre/Gesang), Beate Müller (Geige), Isabella Schöne (Oboe/Flöte) und Norbert Wahren (Bass) – nahm sein Publikum mit auf eine abwechslungsreiche Reise durch zahlreiche Länder. Beschwingte und mitreißende, mitunter auch nachdenklich-sehnsuchtsvolle Folklorerhythmen aus Schweden, Serbien, Israel, Rumänien sowie Amerika erklangen.

Zwischendurch konnten die Zuhörer bei deutschen Volksliedern selbst mitsingen und ihre Textsicherheit testen. Für das Pfarrerehepaar Frank und Annegret Gehrmann hatten sich die Musiker zudem ein unterhaltsames Ratespiel ausgedacht.

Verschiedene Gruppen erhielten je eine Zeile des bekannten Volksliedes “Hoch auf dem gelben Wagen” und sangen diese in willkürlicher Abfolge nach auf Aufforderung. Zum Abschluss gab es den Südstaaten-Song als Zugabe inklusive Musikrätsel. Wer genau hinhörte, entdeckte darin die Melodie von “Schneeflöckchen, Weißröckchen” und das Lösungswort Schnee. Derart eingestimmt ergab sich der Kanon des Abendliedes zum Abschluss ganz von selbst.

“Es sind Vollblutmusiker, die lebendige, mitreißende Volksmusik spielen und das klingt einfach schön”, sagte Johanna Blobel aus Wüstermarke. Begeistert war auch Linde Müller aus Sierksdorf (Ostholstein). “Ich fand es einfach zauberhaft, wie liebenswürdig sie uns in das Programm eingegliedert haben.” Ein solches Konzert, in dem das Publikum einbezogen wird, sei selten zu erleben, ergänzte ihr Mann Hansjürgen. “Die Vielseitigkeit, vom Western über Klezmer bis zum deutschen Volkslied, ist wirklich außergewöhnlich.”

Timo Rabe war nach dem Gottesdienst am Nachmittag zum Konzert geblieben, weil das Kind darin mitwirkte. Bereut habe er das nicht, “es war volkstümlich und auch zum Mitsingen”, resümierte der Riedebecker. “Es war einfach gut. Sie können gerne wieder einmal kommen”, fügte seine Partnerin Jeannette Seifert an.

Birgit Keilbach / bkh1 (vollständiger Text unter www.lr-online.de)

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