Schwerpunkte

Bildungsarbeit

Projektarbeit mit Schülern

Besonders die junge Generation muß die Chance bekommen, sich auf unkomplizierte Weise den Kirchen zu nähern. Nur so kann sie ein positives Verhältnis zu den alten Bauten entwickeln und sich später hoffentlich auch für sie verantwortlich fühlen. Mit zeitgemäßen Mitteln und altersgerechtem Ansatz ist es möglich, die junge Generation an alte Baudenkmäler und historische Kulturschätze heranzuführen.

Die Projektarbeit mit Schülern würden wir gern fortsetzen und hoffen für die Zukunft wieder auf geeignete „Zeitfenster“ und passende Themen in den Lehr- und Rahmenplänen der Schulen.

 

2011–12Heilige und mittelalterliche Frömmigkeit

Projekt mit dem Bohnstedt-Gymnasium Luckau

In Zusammenarbeit mit Religions- und Kirchenpädagogen aus Luckau und Berlin erfuhren die Schüler der 7. Klassen im Kunst- und Religionsunterricht etwas zur Glaubenswelt des Mittelalters und wichtigen Heiligen. Von ihren Kunstlehrern erhielten die Schüler anschließend Umrißzeichnungen der Heiligen-Darstellungen aus der romanischen Dorfkirche Riedebeck (Wandmalereien um 1480), um sie entsprechend der künstlerischen Anforderungen ihrer Lehrer weiterzuführen. Hier kamen erstaunliche Ergebnisse zustande, die 2013 in der Kirche Riedebeck ausgestellt wurden.

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2009Fotowettbewerb „Mit meinen Augen …“ – Jugendliche sehen ihre alten Kirchen

Projekt mit dem Bohnstedt-Gymnasium Luckau

Im Frühjahr 2009 lobten wir erstmals einen Fotowettbewerb für Jugendliche aus, um sie zur Auseinandersetzung mit den denkmalgeschützten Kirchen ihrer Heimat anzuregen. Dabei erwies sich die Zusammenarbeit mit den Kunstlehrerinnen des Bohnstedt-Gymnasiums Luckau als sehr hilfreich. Sie griffen unsere Idee begeistert auf und widmeten sich dem Thema mit ihren Leistungskursen. Da Fotografie ohnehin auf dem Lehrplan der Klassenstufe 11 stand, ermöglichten wir jedem Kurs zur Einführung zwei Theorie- und eine Praxisstunde mit der Luckauer Fotografenmeisterin Beate Steinhagen. Danach waren die Schüler aufgerufen, die alten Kirchen individuell zu entdecken und im Bild festzuhalten. Der Wettbewerb und sein konkreter Anreiz, vielleicht mit einem guten Foto in den Kalender der Preisträger aufgenommen zu werden, waren deutlicher Ansporn – endlich einmal nicht für die Schublade arbeiten! 32 Gymnasiasten nahmen teil, und aus Hunderten eingereichter Fotos konnten letztlich 13 Aufnahmen von 11 Jugendlichen für den Kalender 2011 ausgewählt werden. Die Kunstlehrerinnen erlebten ambitionierte Schüler und verbuchten die Unterrichtsstunden auch für sich selbst als wertvollen Wissenszuwachs. Und alle Schüler stellten fest, daß sie entweder tatsächlich zum ersten Mal in ihrer Kirche gewesen waren oder zumindest noch nie so genau hingesehen hatten. Damit hatte sich unsere inhaltliche Zielsetzung als richtig erwiesen.

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